Pokerpositionen: Einsteigerleitfaden für 6-max

Position und Information
In Position bedeutet, postflop nach einem Gegner zu handeln und seine Aktion vor der eigenen Entscheidung zu sehen. Das kann Equity-Realisierung und Bet-Auswahl erleichtern, garantiert aber weder Gewinn noch Rangevorteil.
Sechs Positionen bei 6-max
Die 6-max-Bezeichnungen der Website sind UTG, MP, CO, BTN, SB und BB. Nach dem Austeilen handelt UTG zuerst; danach läuft die Aktion zu den Blinds. Mittlere Positionen heißen je nach Konvention anders. Vermische keine 6-max- und Full-Ring-Listen.
Reihenfolge nach dem Flop
Postflop handelt der erste noch aktive Spieler links vom Button zuerst. Ist der Button noch dabei, hat er Position auf alle. SB handelt preflop relativ spät, ist aber keine späte Postflop-Position. CO hat Position auf die übrigen Spieler, wenn BTN gefoldet hat.
Blind- und Heads-up-Ausnahmen
BB hat postflop Position gegen SB. Beginnt eine Partie mit zwei Spielern, ist SB auch BTN: zuerst preflop und zuletzt postflop. Das ist nicht dasselbe wie jeder Pot, der nach Folds nur noch zwei Spieler hat.
Strategie anpassen
Frühe Positionen eröffnen meist selektiver, weil mehr Spieler folgen. Die Breite hängt auch von Stacks, Größen, Antes, Rake und Antworten ab. IP erzwingt keine höhere C-Bet-Frequenz oder feste 3-Bet-Form. OOP sind ebenfalls Bluffs und starke Checks möglich, wenn ihr EV passt.
Vor der Aktion prüfen
Prüfe relative Position zu verbleibenden Spielern, zusätzliche Kosten und gegnerische Range. Bereits gezahlte Blinds sind versunkene Kosten, keine Pflicht zu verteidigen. Die Preflop-Tabellen der Website haben begrenzte Abdeckung und lösen keine fehlende Situation.