Pot Odds und Equity: Berechnung und Grenzen

Den richtigen Nenner verwenden
Gib an, ob der genannte Pot die gegnerische Bet bereits enthält. Bei 100 vor der Bet, einer Bet von 50 und einem zusätzlichen Call von 50 beträgt der Endpot 200: Die nötige Equity ist 50/200=25 %. Ein Einsatz von 50 für die bereits vorhandenen 150 entspricht Pot Odds von 3:1.
Equity berücksichtigt geteilte Pots
Equity ist der erwartete Potanteil, wenn alle Spieler zum Showdown gelangen. Bei zwei Spielern addiert man die Gewinnwahrscheinlichkeit und die Hälfte der Unentschiedenwahrscheinlichkeit. 50 % Siege und 20 % geteilte Pots ergeben 60 % Equity. Das Ergebnis hängt von der eingegebenen gegnerischen Hand oder Range ab.
Die 2-und-4-Regel ist eine Näherung
Outs×2 schätzt grob die Trefferchance auf der nächsten Karte; Outs×4 die Chance über beide Restkarten ab dem Flop. Bei 9 Outs unter 47 unbekannten Karten beträgt die Chance auf mindestens einen Treffer 1−(38/47)×(37/46), ungefähr 35 %; 36 % ist eine Näherung. Unsaubere Outs, gegnerische Redraws und bereits führende Hände verhindern die pauschale Gleichsetzung mit Showdown-Equity.
Vom Ergebnis zur Entscheidung
Der direkte Vergleich mit 25 % setzt die Realisierung der Equity gegen einen Gegner ohne weitere Bets und ohne Rake voraus. Sonst zählt der gesamte Call-EV. Die Website schätzt eine Hand gegen eine Hand oder Range mit 5.000 Simulationen; sie garantiert weder höchstens 0,5 % Fehler noch identische Ergebnisse bei jedem Lauf.