GTO-Lernplan für 30 Tage: Grundlagen und Wiederholung

Den Plan nutzen
Dies ist ein anpassbarer redaktioneller Vorschlag, kein wissenschaftlich auf Wirksamkeit geprüftes Programm. Es gibt keinen Nachweis für profitables Spiel nach 30 Tagen oder eine um 15–25 % verbesserte Trefferquote bei den meisten Lernenden. Wähle kurze Einheiten, wiederhole Schritte und mache Pausen. Echtgeldspiel ist nicht erforderlich. Beurteile korrekte Erklärungen und reproduzierbare Vergleiche.
Tage 1–7: Regeln, Positionen und Ranges
An Tagen 1–2 wiederholst du Handrangfolge, beste fünf Karten, erlaubte Aktionen und Handlungsreihenfolge im 6-max. An Tagen 3–4 vergleichst du verfügbare UTG- und MP-Beispiele, an Tagen 5–6 CO und BTN. Notiere die Gründe und wiederhole sie an Tag 7. Lerne UTG 12–15 % oder BTN 40–50 % nicht als universelle Regeln. Range Wizard bietet begrenzte 6-max-Beispiele ohne Ante; Rake und Open-Sizing sind nicht angegeben.
Tage 8–14: Auf Raises reagieren
An Tagen 8–9 vergleichst du lineare und polarisierte 3-Bets. An Tagen 10–11 prüfst du, wann SB- oder BB-Calls die Action schließen. An Tagen 12–13 vergleichst du Call, 4-Bet und Fold gegen 3-Bets. Der A5s-Blocker erzwingt keine 4-Bet. An Tag 14 fasst du Annahmen und Gründe zusammen. Die früheren Trainingseinstiege leiten jetzt zu einem festen Wissensquiz auf Englisch und Chinesisch weiter. Es berechnet keine beliebigen Preflop- oder Postflopsituationen.
Tage 15–21: Postflop-Grundlagen
An Tagen 15–16 setzt du zwei konkrete Ranges zum Board in Beziehung: Trocken bedeutet nicht immer Vorteil für den Aggressor, verbunden nicht immer Vorteil für den Caller. An Tagen 17–18 vergleichst du Bet, Check und Änderungen der Fortsetzungsrange je nach Größe. An Tagen 19–20 berechnest du Pot Odds und erklärst, weshalb MDF keine Callquote pro Hand ist. An Tag 21 gehst du die gewählten Postflopbeispiele manuell durch und notierst Gründe und Modellbedingungen statt nur die Antwort.
Tage 22–30: Prüfen und wiederholen
An Tagen 22–24 erstellst du einen Turn- und Riverplan aus einem Flop. An Tagen 25–27 gibst du Ranges, Board, Pot, Reststacks und Größen manuell im Heads-up-Solver ein und änderst jeweils eine Annahme. Das ist keine automatische Analyse beliebiger Handhistories. An Tagen 28–30 korrigierst du erste Erklärungen und prüfst unbekannte ähnliche Aufgaben nach gleichen Kriterien. Unterschiedliche Preflop- und Postflopscores sind kein direkter Fortschrittsvergleich. Kurse sind auf Englisch und Chinesisch verfügbar; weitere Sprachversionen werden nicht vorausgesetzt.