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GTOPokerGTO Solver
HandanalysePokerGTO Solver Team (EN)8 Min. Lesezeit

Triple-Barrel-Beispiel: Karten, Stacks und EV prüfen

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Triple-Barrel-Beispiel: Karten, Stacks und EV prüfen

Annahmen und Preflop

Dies ist ein erfundenes Rechenbeispiel. $1/$2, anfängliche effektive Stacks $200, ohne Ante und Rake. CO eröffnet 7♥5♥ auf $6, BTN callt, beide Blinds folden: Pot $15. Die Optimalität dieses Opens wird nicht behauptet.

Flop: A♥ K♠ 3♦

CO setzt $10, BTN callt: Pot $35 und je $184 übrig. 7♥5♥ besitzt unter anderem einen Herz-Backdoor-Flushdraw, doch das beweist nicht, dass Bet besser als Check ist. Dafür müssen Ranges und Antworten verglichen werden.

Turn: 4♠

Die 4♠ beseitigt den Herz-Backdoor, erzeugt aber einen Double Gutshot: Eine 2 ergibt A2345, eine 6 ergibt 34567. Das sind 8 nominelle Outs, wegen gegnerischer Karten und möglicher Flushes nicht zwingend saubere. Nach Bet und Call von $28 beträgt der Pot $91, übrig sind $156.

River: 9♣

Die 9♣ vervollständigt keine Straße. Das All-in beträgt jetzt $156; eine Bet von $150 würde $6 übrig lassen. Wenn BTN mit ATo callt und gewinnt, sagt dieser einzelne Ausgang nichts über den gesamten Bluff-EV aus.

Ein Ergebnis bestimmt nicht den EV

Im reinen Bluffmodell mit null Equity bei einem Call und nur Call oder Fold als Antwort benötigt ein Risiko von $156 für $91 genau 156/(91+156)≈63,2 % Folds zur Gewinnschwelle. Zwei Calls beweisen keine gecappte Range; ein verpasster Draw verlangt weder automatisch Bluff noch Check. Vergleiche echte Range und Check-EV, ohne ein Solver-Ergebnis zu erfinden.

Haeufige Fragen

Beweist das Beispiel einen schlechten Triple Barrel?
Nein. Ein erfundener Ausgang beweist keinen EV. Die Übung zeigt, wie Karten, Reststack, gesamte Range und Antworten für jede Street geprüft werden.

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